Für Lehrpersonen

Im (Deutsch-)Unterricht

Kindern begegenen

  • Kinder begeistern

  • ihre Freude am Lernen erhalten

  • die Vielfalt in unseren Klassen als Bereicherung begreifen

  • jedes Kind wertschätzen und ihm so ermöglichen, andere wertzuschätzen

  • Kreativität und Eigenständigkeit unterstützen

  • die Kinder zum Aufschreiben ihrer Gedanken inspirieren

  • ihnen beim Schreiben und Lesen täglich Erfolgserlebnisse ermöglichen

Lehrer und Schüler

Zwei Dinge sollen Kinder bekommen:

Wurzeln und Flügel. (Johann Wolfgang von Goethe)

Individueller Sprachunterricht beflügelt

KINDER

  • Kindern mit Sprache begegnen

  • Individuell schreiben und lesen von Anfang an

  • Natürliche Steigerung des Selbstvertrauens

  • Durch Freude an der Arbeit hoch motivierte und leistungsbereite Kinder

  • Erfolgserlebnisse auf jeder Entwicklungsstufe

  • Reifung der sozialen Fähigkeiten durch kommunikatives Schreiben.

Der Anfangsunterricht erfordert eine hohe Sensibilität für „Nicht-Passungen“, das heißt eine positive und konstruktive Fehlerkultur aufzubauen und Zugänge zu eröffnen statt Lernwege vorzuschreiben im Sinne von Qualitätssuche statt Fehlersuche.

(Österreichischer Rahmenleseplan 2017)

Von Anfang an

Kinder für das Schreiben begeistern

Schreiben heißt über sich selber lesen.

(Max Frisch)

So unterschiedlich arbeiten Kinder, wenn sie dort beginnen dürfen, wo sie sich in ihrer Entwicklung befinden:

„Was möchtest du von dir erzählen?“
(1. Schulwoche, gelerntes Wort: ich)

Gesichter gegen Fenster
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Kindertexte aus den ersten drei Schulwochen, 1. Klasse:

Welche Tiere magst du?

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Was kannst du?

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Was hast du?

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In meinem Buch Lebendige Sprache lehren - Sprache lebendig lehren" finden Sie eine genaue Beschreibung meines Zugangs zu einem individuellen und kompetenzorientierten Deutschunterricht in der Volksschule.

Für alle gleich - für jeden anders.

Jugendliche in der Bibliothek

Von Anfang an

Kinder für das Lesen begeistern

Bildung ist nicht das Anfüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen. (Heraklith, 500 v.Chr.)

 

Begeistern kann ich nur Kinder, für die die gestellte Aufgabe bewältigbar ist.

 

Zu allen Lesematerialien sollten die Kinder freien Zugang haben. So können sie sich sowohl in der Schule als auch zu Hause gezielt mit dem beschäftigen, was für sie gerade „passt“, was sie schon begriffen haben, wofür sie aber noch viel Übung brauchen.

Aufgabe bewältigen: Lesen was passt

Buchstaben üben

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Gelernte Wörter üben

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Lautieren üben (zuerst zwei, dann mehr Buchstaben)

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Bei den Lautierübungen mit Pseudowörtern braucht das Kind noch nicht über den Sinn des Gelesenen nachzudenken. Es kann sich rein auf das Zusammenlauten konzentrieren. Das heißt, es fällt noch eine große Hürde weg.

Individuell unterrichten

Erstleseheftchen

Wenn ein Kind so weit ist, dass es echte Wörter lesen kann, fange ich mit einzelnen Wörtern an. Das Lesen von Wortgruppen oder Sätzen ist anschließend ein weiterer Schritt.

Diese beiden Seiten sind aus meinen Erstleseheftchen „Ich verstehe, was ich lese“:

Teil 1: Einzelne Wörter

Teil 2: Wortgruppen - Sätze - kurze Texte

Wenn ich Kinder animiere, Zeichnungen zum Gelesenen zu machen, bekommen wir gleichzeitig das Feedback, ob es verstanden hat, wofür das Wort - später der Satz - auch steht. Sinnerfassendes Lesen wird dadurch lustbetont und leicht gemacht.

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